Vielen Dank für deine Antwort – und besonders dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Kundenservice-Information weiterzugeben. Das ist genau die Art von konkretem, sachlichem Feedback, die ich in diesem Forum gesucht habe und die ich bei Opel Danmark leider nicht bekommen konnte. Wirklich geschätzt!
Allerdings glaube ich, dass es hier ein kleines Missverständnis gibt, das ich gerne klarstellen möchte.
Was ich plane, ist kein V2H – also keine Rückspeisung ins Hausnetz. Mein Elektriker hat eine vollständig galvanisch getrennte Inselinstallation konzipiert: Ein separater He-Steckdose an der Wand, verbunden mit einem kleinen Backup-Netz, das nur einen begrenzten Teil des Hauses versorgt (max. 3.000 W). Manuelle Trennschalter stellen sicher, dass niemals gleichzeitig eine Verbindung zum öffentlichen Netz besteht.
Das ist technisch gesehen nichts anderes als eine mobile Notstromversorgung – vergleichbar mit einem Dieselgenerator auf einer Baustelle. Rechtlich und technisch identisch mit dem, was Fronius selbst mit der PV Point Comfort-Funktion (bis 3.000 W Inselversorgung) unterstützt.
Die Backup-Kaskade sieht so aus:
- Stufe 1: USV – sofortige Überbrückung für Server, Netzwerk und PCs
- Stufe 2: Fronius-Wechselrichter aktiviert PV Point Comfort automatisch nach 30–90 Sekunden (Solar + 15,3 kWh Batterie)
- Stufe 3: Bei niedrigem Batteriestand – manuelles Zuschalten des Autos via V2L-Adapter (82 kWh Fahrzeugbatterie übernimmt)
V2L ist hier buchstäblich das fehlende Glied. Schade, wenn es hardwareseitig nicht möglich ist.