Generell habe ich das Gefühl, dass E-Mobilität hauptsächlich mit Reichweitenbedenken entgegnet wird. Die Frage 2WD oder 4WD ist also eine Diskussion über Reichweite.
Nur ein "kleines" Feedback bezüglich der 325PS Version und dem Thema Reichweite:
Für mich ist PS auch Teil des Komforts. Wer einmal in einem 120 PS Auto gependelt ist, wird den Durchzug und die Leistungsreserve eines ordentlich motorisierten KFZ zu schätzen wissen, zumindest empfinde ich das so. Nichts stresst mich mehr, als die Frage, ob ich jetzt vom Fleck komme, jemanden überholen kann oder noch "in die Lücke" komme. Ein Stückweit bedeutet es für mich auch Sicherheit. Das aber ist ein individuelles Empfinden. Bei 2,5t Gewicht sind mir 230PS zu wenig, hier ließt man viel "ausreichend", "kein Sportler" - finde ich nicht Souverän genug aber das nur am Rande und ich will niemandem unterstellen, dass sein empfinden falsch wäre.
Ich pendle jeden Tag 85km und habe den "kleinen Akku". Zweimal die Woche lade ich, mein Alltag (wie der der meisten "nicht Außendienstler") ist relativ gleich. Ich lade ausschließlich extern, also das worst chase Szenario (Vielfahrer, keine Ladestation daheim). Die zwei Ladestopps pro Woche sind immer an den gleichen Tagen und gepaart mit Einkaufen, Serie gucken etc. So wurde der Dienstag zum Einkaufstag. Das ist easy und schmerz NULL. Reichweitenangst - keine Bislang. Auch im Winter erhält dieser Rhythmus meine Mobilität und ändert sich nicht.
Urlaub und längere Strecken: Hier wäre mehr Reichweite schön! Manchmal bin ich genervt vom Laden nach 300km, weil man einfach nicht mehr so fahren kann, wie mit dem Benziner. Ich frage mich dann, ist es, weil ich mein gewöhntes Fahren ändern muss oder weil mich tatsächlich die Pause stört. Ersteres gilt für mich, die Pause brauche ich mit Kindern sowieso. Wenn man aber die Kinder und Frau beim Besuch ablädt um dann erstmal noch Laden zu fahren, damit man die Laderei nicht auf dem Rückweg hat, das nervt tierisch. So mach ich es aber. Helfen da 100km mehr vom Long-Range ? Am Ende machen diese fahrten den kleinsten Teil im Jahr aus.
Lohnt sich das Geld für den AWD: Ich sage klares Ja! Allrad ist stark um vom Fleck wegzukommen, bei Winter, bei schlechten Straßenverhältnissen, bei der Beschleunigung, beim Hänger ziehen. Kommt dazu, dass er sich nur zuschaltet, wenn auch gebraucht. Sozusagen ein AWD auf Abruf. Außerdem fühlt sich SUV mit 2WD irgendwie falsch (für mich) an 
Liebe Grüße an alle 2WD und 4WD Fahrer.
Sorry für den langen Text, ich glaube aber der ein oder andere, der mit dem Thema liebäugelt, freut sich etwas über das Feedback.