Beiträge von lepo

    Nichtsdestotrotz: „nur“ 41% sind 41% weniger CO2-Ausstoß über die Lebenszeit, als es ein reiner Verbrenner zu leisten vermag.

    Stimme ich dir voll zu. Nur das der Fahrzeugbestand in Deutschland immer weiter wächst, kann es wohl nicht sein, auch wenn's EVs sind. Warum eigentlich? Hängt ja nicht gleichermaßen mit dem Bevölkerungswachstum zusammen.

    Zumindest scheint die Jugend unter 25 in den Großstädten nicht an dem Trend beteiligt zu sein. Im am dünsten besiedelten MacPom ist man natürlich vielfach aufs Auto angewiesen. Ich denke hier müssen strukturelle Veränderungen erfolgen und keine Auto Prämien. Das Deutschland Ticket war schon ein Schritt in die richtige Richtung. Generell gut organisierter, kostenloser ÖPNV wäre der nächste Schritt, sozial gerecht und umweltfreundlicher als alles andere.

    Außerdem finde ich 500 km mit 200-300 km/h im IC oder ICE wesentlich entspannter als jeden Individualverkehr. Kann man sogar essen, ein Nickerchen machen, Arbeiten oder nette Gespräche führen und kommt fitt an. 😉

    Naja, was soll der Unterschied sein bei EV und Verbrenner bei Stahl und Aluminium?

    Gibt's wohl so gut wie nicht, siehe GL.

    Geht wohl eher um die Batterie Rohstoffe in Ländern mit niedrigen Umweltstandards und Ausbeutung der Menschen vor Ort.

    Da verschließt Europa die Augen vor, um hier eine "saubere Weste" zu haben.

    Da sieht die Bilanz von Wärmepumpen wohl schon eindeutig besser aus, bringt auch viel mehr für das Klima.

    Und wenn BaWü und Bayern nicht den Stromnetz Ausbau lange blockiert hätten, müsste die Windenergie Industrie jetzt auch nicht um ihr Überleben mit vielen tausend deutschen Arbeitsplätzen bei Zulieferern bangen.

    Ich habe noch mal ein bisschen nachgeforscht hinsichtlich der Starterbatterien als Pannenursache.

    Laut ADAC betrifft das 45% aller Pannen, bei EVs u. Plugins sogar 50%. 😳

    Bei 48V Hybriden ist wohl das Problem, das man min. 10 tkm im Jahr fahren sollte, um die 12V Batterie einigermaßen zu erhalten (bis zu 4 Jahren), da ein Nachladen über die Hochvoltbatterie entfällt. War wohl schon ein Thema bei den Vorgängern vom Grandland B, obwohl die teilweise noch zwei 12V Batterien hatte. Kann man im Grandland X Forum nachlesen.

    Ist aber ein Hersteller übergreifendes Problem, selbst bei Toyota, wo der Motor über die Hochvoltbatterie gestartet wird. Tesla hat inzwischen auf ein Lithium-Ionen-Bordnetz umgestellt, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

    Teilweise wird bei viel Stadtverkehr und geringen Km empfohlen die 12V alle 14 Tage mit einem elektronischen Ladegerät mit stärkerer Leistung nachzuladen. AGM Batterien bringen wohl einen kleinen Vorteil gegenüber EFB, weil sie schneller laden und zyklusfester sind.

    Man muss sich wohl damit abfinden, dass viele Autos vor 10 Jahren einfach ausgereifter und unkomplizierter zu fahren waren. Bis ein ähnliches Niveau auch bei EVs wieder erreicht wird dauert es wohl noch zwei Fahrzeug Generationen. Wenn überhaupt jemals wieder und Autos nicht zum Wegwerfprodukt so wie Handys werden.

    Jetzt schon erschreckend, dass laut aktueller Studie der TU München ein EV über den Lebenszyklus betrachtet nur 41% umweltfreundlicher ist als ein Verbrenner.

    Da ist noch viel Luft nach oben in der Weiterentwicklung zukünfigter Antriebe und Schonung von Umweltressourcen.

    Nette Idee, nur wie sollte das funktionieren bei zwei unterschiedlichen elektrischen Systemen? Du kannst ja auch nicht mit deinem 5V Handy Ladegerät einen 230 V Wasserkocher betreiben.

    Oder die Wallbox müsste ein integriertes 12V Ladegerät und das Auto einen separaten Anschluss für das 12 V Bordnetz haben. 😉

    Danke insigma

    Das Diagramm ist ja interessant. Mehr als ca. 92% hat die 12V nicht geladen nach 5h Fahrt. Hat dann aber nach 9Tagen Standzeit immerhin noch ca. 74%.

    So ganz klar ist mir der Strich nach unten am 24.9. nicht. Bedeutet das, dass die Kapazität auf 70% oder weniger abgefallen war?


    Wenn ich mit einem elektronisch geregelten Ladegerät auf 95% lade, fällt die Kapazität schon nach 2 Tagen auf 60-65% ab. Fahrzeug ist jetzt fast genau ein Jahr alt. Du hattest doch deinen Wagen im letzten Winter schon, ist dir da etwas aufgefallen?

    Nun mag das Problem dem einen oder anderen ziemlich egal sein und vielleicht ist es bei anderen Herstellern auch so. Nur solche Aussagen befriedigen mich nicht, genauso wie das teilweise unwissende Gelaber von FHOs.

    Dank KI Unterstützung wurde mir einiges klarer. Das Problem besteht wohl öfter bei den MildHybriden von Opel, Peugeot und Citroen.

    Gibt 3 Ursachen dafür:

    1. Bei innerstädtischen Kurzstrecken mit viel Rekupierung (beim MHEV nicht einstellbar) wird die 12V Batterie so gut wie gar nicht geladen. Das merke ich auch daran, dass die 48V Batterie im Gegensatz zur 12V immer gut geladen ist. Da hilft es nur ca. 60 Minuten Autobahn oder Bundesstraßen zu fahren.


    2. Bei der neuen Grandland-Generation kommt es vor, dass der Batteriesensor (IBS) den tatsächlichen Ladezustand fehlerhaft interpretiert. Für die Modelle gibt es häufig Software-Updates für das Steuergerät oder den Batteriesensor, die diese Toleranzen anpassen. In einigen Fällen wird der Sensor oder die Batterie direkt auf Garantie getauscht.


    3. Ruhestrommessung: Falls die Batterie intakt ist und die Software aktuell, sollte die Werkstatt prüfen, ob ein Steuergerät (z. B. das Infotainment oder das Notrufsystem) nach dem Abstellen nicht richtig einschläft und die Batterie heimlich leersaugt.


    Gibt also einige Ursachen, auch System bedingt beim MHEV mit der Rekupierung.


    Übrigens können auch BEVs davon betroffen sein, wenn das 12V Betriebssystem nicht mehr genug Spannung hat und sich das Fahrzeug trotz vollem Akku nicht starten lässt.

    Dir ist schon bewusst, dass die neueren Autos vollgestopft sind mit Steuergeräten, Assistenzsystemen und all dem Zeug? Ich möchte gar nicht wissen was dort alles so Strom zieht und 800 bis 900 km mache ich im Jahr mit dem Fahrrad.


    Also es mit einem früheren Fahrzeug zu vergleichen ist nicht unbedingt fair und bei nicht einmal 1000km jährliche Fahrleistung bezweifle ich den Sinn einer Anschaffung. Fährst die mit dem Taxi, dann bist günstiger unterwegs.

    Hast es wohl nicht ganz verstanden. Ich fahre ja nicht 1.000km im Jahr, sondern vielleicht 10.000 km, nur mit verschiedenen Fahrzeugen, mit dem E-Bike davon auch etwa 1.000km.

    Und wenn moderne Fahrzeuge einen erheblichen Stromverbrauch haben, muss die 12V Anlage auch dafür ausgelegt werden. Ist genau so blöd wie der Spruch eines alten Opel Meisters: ist nu mal so bei modernen Autos! 😥😥😥

    Trifft alles nicht zu was ihr beschreibt. Bei uns steht ein Wagen auch mal 5-6 Tage rum, oder wird nur 500-800 km im Jahr gefahren wie bei einem Oldi oder Motorrädern.

    Außerdem ist es ein Unterschied, ob man 2x8 km Landstraße oder in einer Großstadt mit gefühlt alle 500 m Ampel fährt.

    Beim Vorgänger (Seat) war das auch nach 7 Jahren mit der ersten Batterie alles so gut kein Problem, nur der Opel machte das schon nach 3 Monaten im Winter nicht mit.

    Das heißt aber nicht, dass er nicht mehr anspringt, sondern ständig im Energiesparmodus ist oder die Start/Stop Funktion erst nach ein paar Kilometern selbst bei warmen Temperaturen funktioniert.