Beiträge von insigma

    KnutK dann solltest du auf deine Wortwahl achten, Das Stichwort war „Stellantis“, wo Peugeot dazu gehört. Das Opel das nicht anbietet, ist entsprechend ein Opel-Problem - und kein Stellantis-Problem.


    peter_fischmac nicht immer gleich gepisst reagieren. Wir alle haben uns für Opel entschieden, aus eigenen, aber guten Gründen. Vielleicht ist der Mangel gegenüber Opel auch der Grund, warum Peugeot das macht. Wie dem auch sei, ging es mir nicht um Opel vs Peugeot, sondern um das Stichwort „Stellantis“. Es ist schlicht pauschalisierend, und das ist immer schlecht.

    Achso: Und dass alle Hersteller mal Probleme mit ihren Fahrzeugen haben stimmt, aber das ist häufig (mit Ausnahmen wie KIA/Hyundai mit ihren ICCU Problemen) eher nur zeitweise, bei gewissen Baureihen.

    Weil wir beim Corsa direkt davon betroffen waren: ja, das war bei Stellantis auch nur eine gewisse Baureihe. Nämlich alle die, die dummerweise „deutsche Qualität“ aka Mahle verbaut hatten. Was bis ca. 2022 so ziemlich jedes zweite System auf der EMP2 hatte. Mit der chinesischen „Billigware“ VMax hat sich das Ganze dann erledigt.


    Die ICCU-Probleme betreffen die E-GMP-Plattform von Hyundai, Kia und Genesis. Zusammen 200k Fahrzeuge bei 1% Ausfall-Quote.


    Sowas kann durchaus bei jeder Hardware passieren. Das Problem, was Stellantis (und übrigens auch Kia/Hyundai) hatten, ist zum einen die Kommunikation und zum zweiten die Kulanzregeln. Bei beiden Konzernen schlicht lausig, vor allem bei solch einem klaren Problem. Erst nach viel Druck wurden halbherzige Regeln gesetzt. Und das darf durchaus bemeckert werden.


    Was ich aber besonders beschissen finde, sind Leute oder Organisationen, die der Meinung sind, das eine Teilmenge, die eine Dekade nicht überschreitet, einen durchweg relevanten Anteil besitzt. Z.b. die viel gerühmte „ev-clinic“, die halt der Meinung ist, das 2 (in Worten: zwei!) defekte Fiat 500e (Motordefekt bei 10tkm, ungenannte Ursache) ausreichen, um publikumswirksam vor allen Stellantis-BEV zu warnen.

    Oder wie EuroNCAP, die pauschal Fahrzeuge zusammenführen, obwohl die sich lediglich die Plattform teilen. Die wären nie auf den Gedanken gekommen, einen ID.4 mit dem Ergebniss des Enyaq zu veröffentlichen, mit der Aussage „ist ein Firmenzwingling, Sicherheit ist identisch“. So Kleinigkeiten wie „Fernlichtassistent“ und „Totwinkelüberwachung“ (3008er hat sie nicht, Grandland aber schon) gelten anscheinend nicht als sicherheitsrelevant.


    Bezüglich des Videos: einfach mal nach „Notbremsassistent bremst ohne Grund“ suchen. Und schon hast du quasi alle Automarken vertreten. Nur bei Stellantis wird hier immer wieder so ein Aufriss betrieben, schön publikumswirksam. Sowas ist einfach nur zum Kopf schütteln.

    Mag ja sein. Fakt ist aber, dass der RangeExtender nahe am Verbrenneroptimum (eben Besagte 40% im besten Fall) betrieben wird. Ein PHEV erreicht das mit Sicherheit nicht. Sobald er im Verbrennerbetrieb läuft, unterliegt er den bekannten Schwankungen des Effizienzbereiches eines Verbrenners.


    Es gibt übrigens keine gemischten REEVs. Sobald der Verbrenner die Antriebsräder bedient, ist es eine Form von Hybrid, und kein REEV mehr.


    Alles in allem hast du aber schön erklärt, warum das nur eine Übergangstechnologie sein kann 😉

    Doch. Ob PHEV oder REEV ist völlig egal. REEV ist vielleicht ein Ticken besser (weil der Gesamtwirkungsgrad etwas höher ist). Aber es zeigt sehr schön, dass die Reichweitenangst nicht nur eine German Angst ist 😅

    Mit Sicherheit wird das kommen. PHEV sind schliesslich nur eine Übergangstechnologie. Ich glaube aber nicht, das es so plötzlich kommen wird, ich rechne eher mit einem Zeitraum von um die 15-20 Jahre hier in Europa.