Ich habe noch mal ein bisschen nachgeforscht hinsichtlich der Starterbatterien als Pannenursache.
Laut ADAC betrifft das 45% aller Pannen, bei EVs u. Plugins sogar 50%.
Zum einen sind die Service-Batterien schon seit Jahrzehnten Pannenursache Nummer 1, zum anderen wundert mich der Wert bei den BEV quasi gar nicht. Hätte sogar mit mehr gerechnet. Denn hier geht nur selten was wirklich gravierendes kaputt (rein von der Statistik her).
Jetzt schon erschreckend, dass laut aktueller Studie der TU München ein EV über den Lebenszyklus betrachtet nur 41% umweltfreundlicher ist als ein Verbrenner.
Bitte das Whitepaper als die Headlines der einzelnen Autozeitungen lesen 😅
Alles anzeigenEine systematische Auswertung von 19
Studien und 47 modellierten Szenarien zeigt, dass batterieelektrische Fahrzeuge in rund 92 % der
Szenarien die Lebenszyklus-Emissionen reduzieren, im Durchschnitt um 41 %. Die Spannweite
von −89 % bis +21 % zeigt jedoch, wie stark das Ergebnis davon abhängt, wo ein Fahrzeug gebaut
wird, wie kohlenstoffintensiv seine Produktionsvorleistungen sind und mit welchem
Energieträger es betrieben wird.
Wenn ich die Autos in einem Land bauen lasse, wo die Produktion von Stahl, Aluminium und Produktionsstrom hauptsächlich aus Kohle kommt, ja, dann ist das Kacke für die Umweltbilanz. Deswegen ist es ja auch wichtig, dass man (grünen!) Wasserstoff sinnvollerweise da einsetzt, wo man aufgrund des Produktionsablaufes nicht einfach durch „grüner Strom == kein CO2-Ausstoß“ etwas ändern kann, sondern die Vorgänge entsprechend beeinflussen muss. Stahl sei hier hervorgehoben. Schwachsinn dagegen wäre es, den grünen Wasserstoff unter starken Verlusten in Kunstöl-Plörre umzuwandeln, um den dann wieder mit geringem Wirkungsgrad zu verbrennen (schönen Gruß an unseren bestest Weisswurst-vertilgenden Landeshäuptling ever 🫣🥴🥴🥴).
Nichtsdestotrotz: „nur“ 41% sind 41% weniger CO2-Ausstoß über die Lebenszeit, als es ein reiner Verbrenner zu leisten vermag.