Das einzige, was mir dazu einfällt, ist, das wohl der Motor über fast das gesamte Drehzahl-Spektrum eingefahren werden sollte. D.h. 200 km am Stück mit Tempo 100 Tempomat wären in der Tat eher ein ungünstiges Einfahren. Es geht dabei aber weniger um Drehzahl als um Last (Druck) im Motor. Es wäre dann wohl auch was anderes, wenn man durch die Kassler Berge einfährt, oder über die A9 durch die Leipziger Tieflandsbucht.
Der Punkt ist wohl aber, das es bei unserem heutigen Verkehr praktisch kaum möglich ist, in diesem Maß konstant zu fahren. Auch denke ich, das man die Einfahrphase mittlerweile stark verkürzen kann, denn das typische „abschmirgeln“ (man sah es früher im Öl) ist mir die letzten beiden Wechsel so gut wie nicht mehr unter gekommen. Was bleibt, sind also Dichtungen (hauptsächlich Zylinderkopf), Reifen und Bremsen.
Wenn man also nicht gleich mit Max-Speed auf die Bahn geht, sollte eine weitgehend normale Nutzung des Autos drin sein. Ich denke, der Hauptaugenmerk sollte auf dem Vermeiden von Kurzstrecken liegen.