Was stört euch am Grandland?

  • Nun mag das Problem dem einen oder anderen ziemlich egal sein und vielleicht ist es bei anderen Herstellern auch so. Nur solche Aussagen befriedigen mich nicht, genauso wie das teilweise unwissende Gelaber von FHOs.

    Dank KI Unterstützung wurde mir einiges klarer. Das Problem besteht wohl öfter bei den MildHybriden von Opel, Peugeot und Citroen.

    Gibt 3 Ursachen dafür:

    1. Bei innerstädtischen Kurzstrecken mit viel Rekupierung (beim MHEV nicht einstellbar) wird die 12V Batterie so gut wie gar nicht geladen. Das merke ich auch daran, dass die 48V Batterie im Gegensatz zur 12V immer gut geladen ist. Da hilft es nur ca. 60 Minuten Autobahn oder Bundesstraßen zu fahren.


    2. Bei der neuen Grandland-Generation kommt es vor, dass der Batteriesensor (IBS) den tatsächlichen Ladezustand fehlerhaft interpretiert. Für die Modelle gibt es häufig Software-Updates für das Steuergerät oder den Batteriesensor, die diese Toleranzen anpassen. In einigen Fällen wird der Sensor oder die Batterie direkt auf Garantie getauscht.


    3. Ruhestrommessung: Falls die Batterie intakt ist und die Software aktuell, sollte die Werkstatt prüfen, ob ein Steuergerät (z. B. das Infotainment oder das Notrufsystem) nach dem Abstellen nicht richtig einschläft und die Batterie heimlich leersaugt.


    Gibt also einige Ursachen, auch System bedingt beim MHEV mit der Rekupierung.


    Übrigens können auch BEVs davon betroffen sein, wenn das 12V Betriebssystem nicht mehr genug Spannung hat und sich das Fahrzeug trotz vollem Akku nicht starten lässt.

    GL MHEV Edition, alle Pakete, AHK, AWR, Bj. 9/2025, EZ 10/25, R30HW.1.33.65.01

  • Übrigens können auch BEVs davon betroffen sein, wenn das 12V Betriebssystem nicht mehr genug Spannung hat und sich das Fahrzeug trotz vollem Akku nicht starten lässt.

    👍

    Und auch nicht zu vergessen, man benötigt das 12V Bordnetz auch zum Laden des Hochvoltakkus.

    Insignia B Grand Sport Innovation

    Grandland AWD Ultimate - bestellt 09/2026

  • Hast es wohl nicht ganz verstanden. Ich fahre ja nicht 1.000km im Jahr, sondern vielleicht 10.000 km, nur mit verschiedenen Fahrzeugen, ....

    DOCH, hat er und jeder andere! Und DU bestätigst es damit erneut!


    Die Verteilung deiner km auf div. Fahrzeuge macht es dann eben so (km-)"schmal" für das Einzelne. Und damit setzt auch weiterhin DU die Ursache für das Problem.


    Kein FOH-Gelaber oder dein KI-Besserwissen wird das abstellen.

  • 1. Bei innerstädtischen Kurzstrecken mit viel Rekupierung (beim MHEV nicht einstellbar) wird die 12V Batterie so gut wie gar nicht geladen. Das merke ich auch daran, dass die 48V Batterie im Gegensatz zur 12V immer gut geladen ist. Da hilft es nur ca. 60 Minuten Autobahn oder Bundesstraßen zu fahren.

    Das liegt an der völlig unterschiedlichen Zell-Chemie. Die 48V-Batterie kann sehr viel schneller geladen werden als die verbaute 12V EFB. Maximal schafft die EFB nur 0,25C, braucht also Stunden zum Vollladen. Das ist 8x weniger als die NMC mit ihren 2C (wenn nicht sogar noch mehr, hab keine zuverlässige Quelle gefunden).


    Hier mal die Schwankungen meiner Service-Batterie, da ich das (über die API) monitore. Die Steigung im Diagramm am Anfang war eine 5-Stunden-Fahrt. Danach stand das Auto bis gestern in der TG, und ich bin erst gestern nach München gefahren (je eine Stunde Weg).

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    Der GL (in meinem Fall der AWD) zieht ordentlich Strom aus der Service-Batterie, auch wenn er steht. K.A., ob das bei niedrigerem Ladestand gedrosselt wird. Da bin ich im Winter gespannt drauf.