Ein Vorgeschmack auf die 700km Variante

  • Ich glaube du hast mich völlig falsch verstanden, oder?

    Habe doch nur gesagt, dass ich nicht auf den Verbrauch bei einem BEV achten würde hinsichtlich der Klimatisierung. Auf ein paar Euro mehr oder weniger käme es mir dabei nicht an.


    Wenn du mal echte Fakten und Betriebskosten wissen willst im Vergleich von Verbrennern contra Stromer kaufe dir ab dem 28.01.26 die Auto-Zeitung. Werden vier Paarungen von Opel, VW, Kia und Skoda verglichen.

    Mir ist momentan ein Opel GL BEV bei den Gesamtkosten mit einer Jahresfahrleistung von 6 - 7.000 km als Privatkäufer noch deutlich zu teuer.

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  • Ob ich nun nach 5 Minuten oder nach 15 Minuten umstelle, ist mir auch nur Jacke wie Hose. Fakt ist, dass die Umstellung auf Eco noch mehr Settings mitbringt, die nützlich sind. Z.B. brauche ich nicht in jeder Fahrsituation 325 PS Leistung anliegen - 213 PS sind vollkommen ausreichend. Hätten in Eco sogar noch weniger sein dürfen.


    Ich orakle mal die Fakten: kia ignorier ich mal, VW und Skoda im Wertverlust etwas höher als der GL (bei gleicher Ausstattung), alles andere im wesentlichen gleich, und in der Versicherung sind die beiden wesentlich niedriger als der GL. Nichts neues also. Sag mir mal dann, ob es stimmt 😉


    Die 4,40€ kann ich mir sparen, und fahre lieber fast 100km dafür 😂

  • Liegst mal wieder völlig daneben. Geht um Paarvergleiche, also VW Stromer gegen VW Benziner usw.

    Ich orakle mal die Fakten: kia ignorier ich mal, VW und Skoda im Wertverlust etwas höher als der GL (bei gleicher Ausstattung), alles andere im wesentlichen gleich, und in der Versicherung sind die beiden wesentlich niedriger als der GL. Nichts neues also. Sag mir mal dann, ob es stimmt 😉


    Die 4,40€ kann ich mir sparen, und fahre lieber fast 100km dafür 😂

    🥴 Nee, ist wie gesagt ein Paarvergleich VW Stromer versus VW Benziner, Opel gegen Opel usw.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😅

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  • Hast Recht, das Verbrenner vs Stromer hab ich in der Tat überlesen. Aber Ist ja sogar noch besser. Sind da auch die Kosten dabei, die Wärme-Kraft-Maschinen-Fahrer der Allgemeinheit auferlegen? Nein?


    Dann brauchen wir an dieser Stelle in keiner Weise mehr über die Kosten reden.


    So, und nun genug Thema-Hijack. Wir können gerne ein Thema „Verbrenner vs Elektro“ anlegen. Feel free.

  • Gerechnet in Energieinhalt Benzin hat der 73er BEV gerade mal einen Tank von 8,3l. Im Winter mit Wärmeerzeugung verbraucht er ca. 2,7l, im Sommer ohne Wärmeerzeugung etwa 1,6l, beides auf 100km. Gute Sparfüchse könnten sogar 1,4l schaffen. Das ist dann so ziemlich die Untergrenze des physikalischen. Verglichen mit eine MHEV ist ein BEV also bis zu 4,7mal effizienter, obwohl er sogar schwerer ist.

    Das sind ja völlig neue physikalische Erkenntnisse, woher hast du die denn?😯


    Benzin hat eine um den Faktor ~30 höhere gravimetrische Energiedichte (ca. 12 kWh/kg) als moderne Lithium-Ionen-Batterien (ca. 0,25 kWh/kg)

    Das ist auch das Problem beim Wasserstoff, den man hoch verdichten muss, um ihn in Fahrzeugen zu nutzen, Faktor ca. 60 beim Vergleich Diesel/Wasserstoff.

    Selbst wenn bei einem Benziner nur 25-30% der eingesetzten Energie an den Rädern ankommt und es beim Stromer 80-90% sind (Winter/Sommer), ist die Effizienz rein von der Energie her genau umgekehrt wie du geschrieben hast. Sonst wäre ein BEV auch leichter als ein MHEV.

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  • Der Heizwert von Benzin (Energieinhalt) beträgt 8,4-8,7kWh/l

    Die Rechnung ist also: Netto-Energieinhalt der Batterie 73kWh / Heizwert Benzin 8,3kWh/l = Tankäquivalent 8,79l.


    Der Durchschnittsverbrauch bei Spritmonitor des MHEV beträgt 6,6l/100km, der des BEV 21kWh/100km. Allerdings schafft der BEV im Sommer bis zu 12kWh/100km runter zu kommen (die Sparfüchse). 12kWh/100km / 8,4 kWh/l =~ 1,4 l/100km. Damit ist der Unterschied 6,6l/100km zu 1,4l/100km, was ein Faktor von 4,7 bedeutet. Allerdings: bis zu. Nicht jeder eignet sich jedoch zum Sparfuchs. Nimmt man den Spritmonitorwert, ist der Durchschnittsfaktor des Minderverbrauchs jedoch immer noch 2,64.


    Deine Rechnung zielt darauf ab, wieviel Batterie ich mit derselben Masse an Sprit bekomme. Können wir auch mal machen, ergibt nur überhaupt keinen Sinn zum vergleichen 😉

    Der Tankinhalt des MHEV beträgt 55l. Die Rechnung wäre 55l * 8,4kWh/l / 12kWh/kg = 38,5kg. Ein Crosscheck über die Dichte: 0,72kg/l * 55l = 39,6kg. Pi mal Daumen also korrekt (ist ja auch noch Temperaturabhängig).

    Eine 38,5kg schwere Batterie hätte einen Energieinhalt von 38,5kg * 0,25kWh/kg = 9,625kWh.


    Damit kann man heraus rechnen, wie schwer etwa die Batterie ist (308kg minimal übrigens + BMS und Kühlsystem), aber zum Vergleichen zwischen den beiden Antriebsarten taugt das Ergebnis leider nichts.


    Ich hoffe, ich konnte das Missverständnis ausräumen 😊 wenn nicht, gerne nachfragen.


    Edit, fairerweise gibt es auch Sparfüchse beim MHEV. Der Faktor würde also noch ein wenig geringer werden. Geschätzt irgendwas um die 2

  • insigma

    Tut mir leid, aber ich verstehe leider nicht, was du eigentlich mit deiner Berechnung sagen willst. Der 73 kWh BEV wiegt 532 kg mehr als der MHEV, bei etwa gleichen Fahrleistungen bis auf die begrenzte Höchstgeschwindigkeit beim BEV. Also muss der BEV wegen des höheren Gewichts auch eine größere Leistung haben.

    Der eine verbraucht nach WLTP 5,6 L, der andere 17,8 kWh. An Kosten wären das beim Benziner 5,6 L x 1,70€ = 9,52€, beim Stromer 17,8 kWh x 0,38 € = 6,76€ ohne Berücksichtigung des Mehrpreises von rund 9.000 €.

    Wo passt da dein Faktor von 2,64 rein?

    Der Unterschied ist doch nur, dass der eine ein Stinker ist und der andere nicht, aber auch nur wenn man 100% grünen Strom lädt.

    Noch ein Gedanke:

    Mit dem 55 Liter Tank kann ich etwa 900 km weit fahren, mit dem Stromer 500 km weit und man muss mindestens einmal nachladen.

    Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich bin bestimmt nicht gegen Stromer, aber mit der Effizienz ist es so eine Sache. Es sei denn, man produziert den Strom selbst und kann das Fahrzeug tagsüber laden.

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    Einmal editiert, zuletzt von vkhh ()

  • Der Unterschied von dir zu mir: du rechnest ökonomisch, ich physikalisch.


    Der Faktor ist der Unterschied der Effizienz beider Fahrzeuge. Oder besser gefragt: wieviel Energie stecke ich rein, um eine gewisse Arbeit verrichten zu können?

    Zuerst einmal müssen wir uns auf einen Vergleichswert festlegen. Die Physik bietet hier bereits eine passende Größe: die Arbeit in J oder kWh. Beim BEV ist das zum Glück recht einfach, beim MHEV/PHEV müssen wir dazu über den Heizwert gehen.

    Das Ergebnis: in eine Wärme-Kraft-Maschine muss man um den Faktor x mehr Energie reinstecken, als in ein (gleichwertiges) Elektrosystem. 55l Tankinhalt sind umgerechnet 462kWh Energieinhalt. Damit kommt die Wärme-Kraft-Maschine unter realen Bedingungen um die 830km weit. Ab hier Fiktion: hätte der BEV, ohne das er an Gewicht zunähme, eine Batterie mit 462kWh Energieinhalt, würde er um die 2200km unter realen Bedingungen erreichen. Fiktion Ende.


    Und was soll ich sagen? 2200km/830km =~ 2,61.


    Am Ende kommt also der Elektroantrieb mit derselben Energie wesentlich weiter als die Wärme-Kraft-Maschine, weil er eben wesentlich effizienter ist. Diese Betrachtung beachtet den ökonomischen Sachverhalt jedoch in keiner Weise.


    Ökonomisch muss man das anders berechnen. Das liegt, wie du schon erwähnt hast, daran, dass der BEV in der Grundversion 9000€ mehr kostet. Auch liegt es daran, dass der Strom gegenüber dem Benzin preislich im Nachteil ist. Die kWh Benzin kostet bei 1.70€/l gerade mal 0,20€/kWh. Diesen Preis erreichen/unterbieten nur Leute mit PV-Anlage auf dem Dach. Hier mach ichs mir mal einfach: mit dem Rechner kann sich jeder selber ausrechnen, wo er landet 😀 Obacht: bei dem Rechner ist die CO2-Berechnung kaputt.

    Nach rein ökonomischen Gesichtspunkten kann ich dich also verstehen, das du einen MHEV genommen hast, vor allem bei wenigen Kilometern, und wenn du keine Möglichkeit hast, sehr günstig zu laden. In dieser Rechnung bin ich also d‘accord mit dir.


    Die hohe Effizienz ist Segen und Fluch zugleich. Am Elektromotor wird man nicht mehr viel optimieren können. 2-5% sind vielleicht noch drin. Der größte Hebel ist die Batterie. Gewicht, Preis, Energieinhalt sind hier die wichtigsten Aspekte. 2025 lag der Preis eines Batterypacks bei Li-Ionen-Akkus bei 113$/kWh. Dazu kommt noch Kühlung, Management und natürlich Marge. 2030 wird ein Preis von 80$/kWh erwartet, mit der Tendenz, weit zu sinken. Die Preiskluft zwischen den Antriebsarten sollte also ebenfalls weiter sinken.

  • Aja, aber wie du es drehst oder wendest, es bleibt der niedrige Energiegehalt bei den Batterien und damit verbunden das hohe Gewicht und der Verbrauch.

    Selbst der kleine 3,80m lange und 1,60m breite Hyundai Insta kommt mit 1.400kg Gewicht und 49 kW Batterie auf einen Verbrauch von etwa 15 kWh/100km.

    Bei Hyundai gibt's übrigens auch einen schönen Reichweitenrechner mit Temperatur Einstellung und mit und ohne Klimatisierung.


    Und was du völlig außer Acht lässt, ist die Klimatisierung und Außentemperatur bei den Batterien. Zumindest die Heizleistung bekommst du beim Verbrenner umsonst.


    Gab mal den 3L Lupo bzw. den 3L Audi A2. Bei Wettbewerben zum Spritsparen sind manche unter 2L/100km gekommen. Ist so ähnlich wie die 1.000 km Fahrt mit dem GL BEV 😉

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