Hier ein sehr guter und verständlicher Artikel von Heise:
https://www.heise.de/ratgeber/…s-AC-Ladens-11223516.html
JanBhouse
Im Abschnitt Begrenzung der Schieflast findest du die Antwort auf deine Frage. Dort ist auch Stellantis genannt ![]()
Deshalb habe ich mich auch gegen den 7,4 Lader entschieden........
Begrenzung der Schieflast
Hinzu kommt die Begrenzung der Schieflast. Der Unterschied zwischen den Phasen darf, so legen es Netzbetreiber fest, nicht mehr als 20 Ampere, also rund 4,6 kW, betragen - 230 Volt mal 20 Ampere. Wenn Sie also beispielsweise einen Plug-in-Hybrid von Stellantis nutzen und in den aufpreispflichtigen 7,4-kW-Lader investiert haben, können Sie zumindest einen Teil der Mehrleistung zu Hause nur im Ausnahmefall nutzen. Denn trotz Aufpreis belässt es Stellantis im Auto bei einer Phase. An einer 11-kW-Wallbox mit drei Phasen lädt das Auto nicht schneller als mit dem serienmäßigen 3,7-kW-Lader. Selbst wenn man daheim eine 22-kW-Wallbox hat, ist in diesen Modellen einphasig bei 4,6 kW Schluss. Mehr kann nur abgegriffen werden, wenn auf den anderen Phasen auch eine nennenswerte Last anliegt.
In der Vergangenheit waren viele öffentliche 22-kW-AC-Ladepunkte von der Begrenzung der Schieflast ausgenommen. Inzwischen greifen die Netzbetreiber auch hier durch: An Punkten, an denen ich vor Jahren den Corsa-e, den ich einst bewusst mit einphasigem 7,4-kW-Lader bestellt hatte, noch mit der vollen Ladeleistung befüllen konnte, ist mittlerweile einphasig auch bei 4,6 kW Schluss.