Phev von 3,7 kw auf 7,4 kw upgrade?

  • Hier ein sehr guter und verständlicher Artikel von Heise:
    https://www.heise.de/ratgeber/…s-AC-Ladens-11223516.html

    JanBhouse
    Im Abschnitt Begrenzung der Schieflast findest du die Antwort auf deine Frage. Dort ist auch Stellantis genannt ;)
    Deshalb habe ich mich auch gegen den 7,4 Lader entschieden........

    Begrenzung der Schieflast

    Hinzu kommt die Begrenzung der Schieflast. Der Unterschied zwischen den Phasen darf, so legen es Netzbetreiber fest, nicht mehr als 20 Ampere, also rund 4,6 kW, betragen - 230 Volt mal 20 Ampere. Wenn Sie also beispielsweise einen Plug-in-Hybrid von Stellantis nutzen und in den aufpreispflichtigen 7,4-kW-Lader investiert haben, können Sie zumindest einen Teil der Mehrleistung zu Hause nur im Ausnahmefall nutzen. Denn trotz Aufpreis belässt es Stellantis im Auto bei einer Phase. An einer 11-kW-Wallbox mit drei Phasen lädt das Auto nicht schneller als mit dem serienmäßigen 3,7-kW-Lader. Selbst wenn man daheim eine 22-kW-Wallbox hat, ist in diesen Modellen einphasig bei 4,6 kW Schluss. Mehr kann nur abgegriffen werden, wenn auf den anderen Phasen auch eine nennenswerte Last anliegt.

    In der Vergangenheit waren viele öffentliche 22-kW-AC-Ladepunkte von der Begrenzung der Schieflast ausgenommen. Inzwischen greifen die Netzbetreiber auch hier durch: An Punkten, an denen ich vor Jahren den Corsa-e, den ich einst bewusst mit einphasigem 7,4-kW-Lader bestellt hatte, noch mit der vollen Ladeleistung befüllen konnte, ist mittlerweile einphasig auch bei 4,6 kW Schluss.

    Grandland Ultimate PHEV, Grafikgrau, Alcantara, AHK, 19" Allwetterreifen, Sicherheitsnetz, R30HW.1.33.64.05

    Bestellt am 16.12.25, gebaut am 16.03.2026, abgeholt am 22.04.2026

  • Die Ladesäule von unseren Stadtwerken sind 2x22kW. Wenn ich alleine bin lädt er mit 7,4kW. Ist die zweite Säule auch belegt, geht er runter auf ~5kW. Das hängt mit dem Lastmanagement der Säulen zusammen.

    Okay danke, aber die Zweite Ladesäule ist unabhängig von der ersten. Diese Steht auf der Zweiten Parkplatzfläche ;) Also unabhängig der ersten.

    Opel durch und durch 😄

    Corsa B → Corsa C → Astra G → Zafira B → Zafira Tourer → Grandland B

    Erworben und nun auch im Besitz

    Grandland ultimate PHEV - Spektrum blau // Panoramadach //

    Systemsoftware: R30HW.1.33.64.05 (Stand 30.03.2026)

    Kauf: 23.01.2026 ( ist produziert und steht beim Händler) // Ausliefersperre // seit 21.03.2026 in meinem Besitz. :love: <3

  • Hier ein sehr guter und verständlicher Artikel von Heise:
    https://www.heise.de/ratgeber/…s-AC-Ladens-11223516.html

    JanBhouse
    Im Abschnitt Begrenzung der Schieflast findest du die Antwort auf deine Frage. Dort ist auch Stellantis genannt ;)
    Deshalb habe ich mich auch gegen den 7,4 Lader entschieden........

    Begrenzung der Schieflast

    Hinzu kommt die Begrenzung der Schieflast. Der Unterschied zwischen den Phasen darf, so legen es Netzbetreiber fest, nicht mehr als 20 Ampere, also rund 4,6 kW, betragen - 230 Volt mal 20 Ampere. Wenn Sie also beispielsweise einen Plug-in-Hybrid von Stellantis nutzen und in den aufpreispflichtigen 7,4-kW-Lader investiert haben, können Sie zumindest einen Teil der Mehrleistung zu Hause nur im Ausnahmefall nutzen. Denn trotz Aufpreis belässt es Stellantis im Auto bei einer Phase. An einer 11-kW-Wallbox mit drei Phasen lädt das Auto nicht schneller als mit dem serienmäßigen 3,7-kW-Lader. Selbst wenn man daheim eine 22-kW-Wallbox hat, ist in diesen Modellen einphasig bei 4,6 kW Schluss. Mehr kann nur abgegriffen werden, wenn auf den anderen Phasen auch eine nennenswerte Last anliegt.

    In der Vergangenheit waren viele öffentliche 22-kW-AC-Ladepunkte von der Begrenzung der Schieflast ausgenommen. Inzwischen greifen die Netzbetreiber auch hier durch: An Punkten, an denen ich vor Jahren den Corsa-e, den ich einst bewusst mit einphasigem 7,4-kW-Lader bestellt hatte, noch mit der vollen Ladeleistung befüllen konnte, ist mittlerweile einphasig auch bei 4,6 kW Schluss.

    KA3AXCTAH

    Danke, dann nenne ich das mal Abzocke von Stellantis 8) 8o, Aufpreis... für Sachen die man nicht nutzen kann. Schade :(.

    Opel durch und durch 😄

    Corsa B → Corsa C → Astra G → Zafira B → Zafira Tourer → Grandland B

    Erworben und nun auch im Besitz

    Grandland ultimate PHEV - Spektrum blau // Panoramadach //

    Systemsoftware: R30HW.1.33.64.05 (Stand 30.03.2026)

    Kauf: 23.01.2026 ( ist produziert und steht beim Händler) // Ausliefersperre // seit 21.03.2026 in meinem Besitz. :love: <3

  • Naja, das ist jetzt vllt. etwas übertrieben. Ich bekomme an den öffentlichen relativ häufig die 7kW, und auf der Arbeit.


    Aber ich gebe der Kritik recht. Warum man sich hier für 1-phasig mit 7,4kW entschieden hat und nicht für 3-phasig mit 11kW ist mir ein Rätsel. Das ist auch einer der wenigen echten Kritikpunkte die ich am Grandland habe.

    Grandland GS PHEV - spektrum blau - schwarzes Dach - 19" Diamond Cut - Komfortpaket - Technikpaket - 7,4kW OBC - AHK

    bestellt Anfang Februar 2025 -> Liefertermin Mai -> August -> September/Oktober -> November -> 04.11.2025

    Systemversion: R30HW.1.33.64.05

  • KA3AXCTAH

    Danke, dann nenne ich das mal Abzocke von Stellantis 8) 8o, Aufpreis... für Sachen die man nicht nutzen kann. Schade :(.

    Das kanm an so pauschal nicht sagen. Wenn Du eine PV-Anlage mit einem passenden Hybrid-Wechselrichter hast, wären die 7,4 KW kein Problem. Es gibt genug Wechselreichter, die diese Schieflast ganz oder wenigstes so weit ausgleich können, dass man wieder im legalen Bereicht ist. Mein 12KW Wechselrichter von Deye kann das, der würde in so einem Fall 6 Kw (vom Dach oder aus dem Akku) auf die belastete Phase packen, die fehlenden 1,4 KW für diese Phase würden aus dem Netz kommen, was der Wechselrichter mit 1,4KW Einspeisung auf den verbleibenden beiden Phase ausgleichen kann. Bleibt am Ende eine Schiefast von maximal 2.1KW.


    Aber wie schon erwähnt wurde: Mit deutlich über 2KW sollte man wirklich nur mit einem Endstromkreis arbeiten, also ein Stromkreis, an dem nur ein Verbraucher ist. So wie das bei Waschmaschienen üblich ist. Und ja, es kommt auf die Steckdose an, ob man da länger als 60 Minuten ohen Feuerlöscher deutlich mehr als 2KW beziehen kann. Mit meiner nagelneuen Markensteckdose im Carport geht das super, bei unseren älteren Steckdosen im Wintergarten werden die Stecker beim 1,8KW Elektrogrill schon bedenklich warm. Nicht ohne Grund gibt es Ladeklötze, bei denen der Schukostecker eine Temperaturüberwachung hat. Der schaltet dann ab, bevor alles abfackelt. Finde ich richtig gut, ist aber leider kein Pflicht.


    Und ebenfalls erwähnt wurde, dass Ladegeräte mit Leistungen von mehr als 3,7KW entweder steuerbar oder regelbar sein müssen. Steuerbar heißt, sie sind abschaltbar, wenn das Netz Strommangel meldet. Regelbar bedeutet, dass man sie auf 4.1 KW drosseln kann, wenn das Netz es benötigt. Und damit das funktioniert, muss Platz für solche Meldeempfänger im Haushaltssicherungskasten sein. Ansonsten wird ein neuer Kasten fällig und das kann richtig ins Geld gehen. Mein neuer Schaltschrank hat letztes Jahr ca 5.500,- Euro gekostet mit Vorbereitung PV und Wallbox. Ich hätte bei einem anderen Elektriker auch fast 8000 Euro ausgeben können...


    Das ist viel Geld und da muss man sich überlegen, ob man das Geld am Ende investiert, um schneller laden zu können.

    Grandland Electric GS Arktic Weiß
    157kW, 73kWh Akku, Tech-Paket, abnehmbare AHK, EZ Mai 2026

  • Holger_P

    Danke für die interessante Ausführung. Hatte auch erst überlegt einen BEV zu kaufen, insbesondere weil ich oft Stadtverkehr fahre und insgesamt nicht viele Kilometer zusammen kommen.

    Mein Nachbar hatte erst einen Plugin, seit einem Jahr einen BEV, auch weil er eine kleine PV Anlage hat. Um Laden zu können musste er ebenfalls rd. 5 T€ in die Hauseletrik investieren.

    Das war mir dann doch in Summe zu teuer mit dem Mehrpreis vom MHEV zum BEV. Da muss man schon sehr viel fahren, bis sich das rentiert. Bei Wärmepumpen sieht es viel besser aus, zumal es dafür Zuschüsse bis zu 50% gibt und insgesamt mehr für die Umwelt bringt, als bei meinen 5-6 Tkm im Jahr. Hatte vorher schon eine WP mit Solarthermie Unterstützung, da war der Austausch einfach umzusetzen, ausgenommen überhaupt eine passende Abluft WP zu finden.